Mittwoch, 26. September 2018
Demokratie? Wie denn, wo denn, was denn?
Mit geradezu einschüchternder Inbrunst, hypnotischer Intensität und gehirnwäscheartiger Permanentwiederholung wird uns eingetrichtert, dass wir in einer Demokratie leben würden. Wie denn wo, wo denn, was denn?

Im Grundgesetz steht:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

Müsste ein Gesetz nicht vielmehr lauten: Die Bundesrepublik SOLL ein demokratischer und sozialer Staat sein? Da steht aber, sie wäre es. Wird uns da quasi gesetzlich vorgeschrieben, es zu glauben?

Kommen wir zu Absatz zwo:

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

Wo denn? Geht von mir irgendwelche Gewalt aus? Oder wenn Polizisten sich mit Demonstranten prügeln (was ich nicht gutheiße). Oder wenn sich die Regierung mit immer größerem Polizeiaufwand vor dem eigenen Volk schützt? Wird da – frei nach Paracelsus - Gleiches mit Gleichem bekämpft: Indirekte (staatliche) "Volksgewalt" gegen direkte "Volksgewalt"? Und ist soviel Volksgewalt dann gewissermaßen Demokratie zum Quadrat?

Okay, man darf dieses Grundgesetz wohl nicht allzu wörtlich nehmen. Wahrscheinlich haben da Amerikaner dran mitgearbeitet. Und viele Deutsche konnten ja wegen des Krieges auch keinen Schulabschluss machen.

Lassen wir das Grundgesetz, an das sich ja nicht mal mehr unsere Kanzlerin hält (Grenzöffnung), mal beiseite und kommen zurück zur Demokratie. Demokratie ist, wörtlich übersetzt, „Herrschaft des Volkes“ und als solche wird sie auch gemeinhin definiert. Wie soll das Volk aber herrschen, wenn es überhaupt nur alle vier Jahre gefragt wird. Und nicht etwa, dass es gefragt würde, was es will, nein, es darf nur zwischen verschiedenen Übeln (politische Parteien) das jeweils kleinste Übel herauswählen.

Man könnte auch sagen, wir haben die freie Wahl der Hinrichtungsmethode und des Henkers. Schneller oder langsamer Tod. Oder ewiges Dahinsiechen unter Angela Merkel (keine Sorge, die sitzt das aus). Okay, ich will jetzt nicht undankbar erscheinen, im Falle des Falles ist man vermutlich froh über diese Entscheidungsmöglichkeit übers Ableben. Aber was hat das mit Demokratie zu tun? Wo ist da die Volksherrschaft. Wo auch nur die geringste Mitbestimmungsmöglichkeit? Man hat ja nicht mal die Möglichkeit, Politiker und Regierungen, selbst bei Totalversagen (wie im Moment), wieder loszuwerden. Geht nicht.

Interessant ist doch auch, dass man, trotz dieser alle 4 Jahre stattfindenden Scheinwahlen, mit den immer gleichen Leuten in Parlament und Regierung zu tun hat. Jahrzehntelang. Egal, wen man wählt, Kanzlerin ist immer Merkel, und im Team drumherum sind die immer gleichen Gesichter. Was genau und wozu hat man eigentlich gewählt? Es sind immer die Gleichen da, unentfernbar. Totale Unfähigkeit ist da gar kein Argument.

Das einzige, was nach Wahlen wechselt, sind die Posten. Die spielen dann immer die Reise nach Jerusalem. Einer fällt eventuell raus (weil die Anzahl der Sitze geringer wurde), und alle anderen nehmen irgendwo Platz, wo sie gerade stehen oder Lust haben. Qualifikation spielt da überhaupt keine Rolle. Der Wille des Wählers noch weniger. Er kann das Postenkarussel durch Wahlen zwar in Gang setzen, hat aber nicht den geringsten Einfluss auf die Personen, die da mitspielen, und noch weniger auf die Posten, die ihnen dann zugeschachert werden.

Und auf Lobbyismus, Korruption, Fraktionsdisziplin, große und riesige Koalitionen und parteiinterne Klüngeleien, aufgeweichte Gewaltenteilung und regierungskonforme Einheitspresse als Propagandamaschinerie bin ich hier noch gar nicht eingegangen. Wozu auch, wenn es nicht mal ansatzweise die Möglichkeit gibt, da als Wähler - als Volk - irgendetwas dran zu ändern.

Demokratie? Wie denn, wo denn, was denn?

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Wahrscheinlich guckt wieder keine Sau ;-)
wieder keine Sau ...

Aber ich schreib mal bisschen was, infach um zu sehen, wieviel Leben noch in dieser Plattform ist, oder ob es hier nur noch Autisten, Tagebuchscriptomanen und linksversiffte Traumtänzer gibt ;-)

Facebook ist das andere Extrem. Ständig dieses Gebimmel, aufpoppende Fenster, Messages, Anfragen. Aber über Mangel an Aufmerksamkeit muss man sich dort nicht beklagen. Was ist besser, Chaos in der City oder Friedhofsstille auf einer toten Plattform. Mal schauen ...

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Na, dann antworte ich mal, lieber Stinkstiefel
Erstens: Wenn im Grundgesetz steht, dass die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Staat ist, dann wird damit nicht vorgeschrieben, dass wir das zu glauben haben (schließlich ist das ein Gesetz, keine Glaubensvorschrift), sondern damit verpflichtet dieser Staat sich, es zu sein. Sollte er gegen diesen Grundsatz verstoßen, sind wir, das Volk, aufgerufen, ihn gerichtlich an seine Pflichten zu erinnern.
Zweitens: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." Damit das funktioniert, wurden komplizierte Mechanismen erfunden. Sollten Sie der Meinung sein, dass diese Mechanismen nicht funktionieren, können Sie sich mit Gleichgesinnten zusammenfinden, um diese Mechanismen so zu ändern, dass es besser klappt.
Drittens: Die Öffnung der Grenzen für die Flüchtlinge des Jahres 2015 mag gegen diverse Regeln verstoßen haben (Stichwort "Dublin"), ganz sicher aber nicht gegen das Grundgesetz.
Viertens: Die Dominanz der Parteien im demokratischen System (sie ist nicht vom Grundgesetz vorgeschrieben) kann eine Gefahr für die Demokratie darstellen (insbesondere wenn man bedenkt, dass die Parteien in der Regel mehr Macht als Mitglieder haben), es gibt aber vielfältige andere Möglichkeiten, sich in dieser Demokratie einzubringen. Ich z.B. bin Fördermitglied bei lobbycontrol und betrachte das als meine Wahlentscheidung.
Kurz und gut: Man kann viel ändern, wenn man will. Tun Sie es einfach!

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@damals
Lustig, dass Du Dich berufen fühlst, mir Demokratie zu erklären und doch im Grunde nur nachplapperst, was Du in der Schule gelernt hast.
1. Selbstverständlich hat die Kanzlerin gegen die Verfassung verstoßen, als die die Grenzen öffnete. Das Verfassungsgericht hat befunden, dass gewisse Ausnahmen möglich sind, wenn Not am Mann ist. Es hat damit aber nicht die Handlung von Merkel legitimiert sondern lediglich allgemein gesprochen. Aber selbstverständlich war es ein Verfassungsbruch.
2. Gesetze sind Vorschriften. Im Grundgesetz steht nicht, die Bundesrepublik SOLL ein demokratischer Staat sein, dort steht, sie ist es. Feinheiten der Sprache. Wie gesagt, Du musst mir nicht erklären, was sich die Leute dabei gedacht haben. Das weiß ich. Ich zweifle nur die Qualität ihres Denkens an.

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Na wenn Du weißt, was sich die Leute gedacht haben, dann versuch es doch mal als Wahrsager.
Ich weiß leider bis heute öfter nicht, was sich die Leute so denken, bei ihrem Tun.
Siehe hiesiges Beispiel.

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Genau darum geht es ja!
Wenn Leute klar denken, kann das jeder, der selber klar denken kann und guten Willens ist, nachvollziehen. Und auch wenn Leute NICHT klar denken oder irgendwelchen nicht rationalen Antrieben folgen, kann man das meist psychologisch, soziologisch oder biologisch erklären.

Was @damals angeht, so hat er schlicht keine Ahnung, denn es gibt ja sogar Rechtsgutachten, die den Verfassungsbruch der Kanzlerin belegen. Auch die Einschätzung des Verfassungsgerichtes ging in diese Richtung, nur dass man Merkel einen Joker in die Hand gab, gewissermaßen Berufung auf Notstand.

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Ne, da muss ich widersprechen.

Ich traue Dir und pommes sehr wohl klare Denkweisen und auch Strukturen zu.

Trotzdem seid ihr aus meiner Sicht, was Eure Denkergebnisse in Hinsicht der "richtigen" Zukunft BRD und Europas betrifft, absolut auf dem Holzweg.

Ganz unabhängig davon, was unbestrittener Maßen so alles schief läuft, in diesem, unseren Lande.

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@al bern da hast Du recht
und auch Unrecht. Recht insofern, als auch klare Denkweisen zu falschen Ergebnissen führen können. Das ist die Geschichte der Wissenschaft. These, Antithese und Korrektur.
Unrecht insofern, als klare Denkweisen, auch wenn sie zum falschen Ergebnis führen, eben nachvollzogen und im Zweifelsfall argumentativ widerlegt werden können. Darum geht es.

Was aber immer und mit Sicherheit auf den Holzweg führt, sind ideologische "Denkweisen". Beim ideologischen Denken ist das Ergebnis vorgegeben und Logik und Wissenschaft werden, wenn überhaupt, nur bemüht, das vorgegebene Ergebnis zu beweisen. Da sich aber die Realität nicht um Ideologien schert, sind somit falsche Ergebnisse und Versagen vorprogrammiert. Das ging nicht nur den meisten Diktaturen und dem realexistierenden Sozialismus so, sondern im kleineren Umfang auch jeder Regierung, die ideologisch geprägt ist. Und das ist ein Grundproblem der derzeitigen Politik.

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Nö ...
Geschichte schreibt der Gewinner.
Immer.
Insofern folgt automatisch falsche Geschichtsschreibung und dementsprechend falsche, von mir aus auch ideologische, Erinnerung.

Bestes Beispiel, die Auflösung der DDR.
Was da alles falsch lief und von Deinen hochfavorisierten Kapitalismus"freunden" beschissen wurde, ist bodenlose und rücksichtslose Bereicherung.

Das finde selbst ich, als "Wessi" entartet und unverschämt.

Genauso das Gebaren Deines geliebten Trump.

Wo bleibt DA Deine geliebte Logik und Wissenschaft?

Nicht Logik und Wissenschaft zählen im Miteinander, sondern vor Allem Empathie und Mitgefühl.

Und genau dort scheint es, meiner Meinung nach, bei Euch zu hapern, besser, ganz zu fehlen.
Wie ganz allgemein, bei Kapitalismushörigen üblich.

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Die Frage nach der Demokratie hat duchaus ihre Berechtigung. Ein früherer Kollege von mir, den ich als streitbaren Werbefachmann und Lexikonautor kennenlernte, hat zu diesem Fragenkomplex eine 30-teilige Serie auf telepolis.de verfasst. Inzwischen liegt die Abhandlung auch als Buch vor. Das ist so ziemlich die umfassendste Darstellung der derzeitigen politischen Systemkrise, die ich gelesen habe.

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@mark793 Schön zu hören,
dass es auch noch andere Leute gibt, die sich Gedanken machen und nicht nur nachplappern, was sie einst in der Schule gelernt haben. Werde mir den Link zu Gemüte führen. Danke dafür.

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You'll never walk allone,
auch wenn man sich hier manchmal bisschen alleine fühlt. Jetzt habe ich also auch Deinen Blog entdeckt. Schön, dass Du wieder schreibst.

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Unser Bloggerkollege damals hat in der Schule ganz andere Dinge gelernt als das, was er heute zum Besten gibt. Aus Sicht eines ehemaligen DDR-Bürgers mag manches Legitimitätsdefizit der Bunzrepublik nicht ganz so offen zutage liegen wie für uns. Dafür sind Beitrittsbürger in anderen Belangen besser sensibiliert, etwa wenn es um das Erkennen von Propaganda in den Medien geht. Ich höre in letzter Zeit immer öfter von Leuten, die den Osten noch erlebt haben, dass die Tagesschau sich immer mehr der aktuellen Kamera angleicht.

Über die Legitimitätskrise der repräsentativen Demokratie haben wir uns im Westen aber schon vor der Wende Gedanken gemacht, etwa im Studium der Politikwissenschaft. Neue soziale Bewegungen wie Anti-AKW-Bewegung und Friedensdemos gegen den Nato-Doppelbeschluss waren ja schon in den frühen 80ern eine Möglichkeit, sich politisch zu artikulieren ohne die nervige Knochentour durch die Basis irgendwelcher Parteien zu machen.

Es gab auch damals schon fundierte Kritik daran, dass die Parteien die politische Meinungsbildung mehr oder weniger monopolisiert haben, obwohl es im GG lediglich heißt, dass die Parteien an der politischen Willensbildung mitwirken.

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Was mir in diesen Besserwisser-Schlagabtauschen fehlt:
die Haltung. Der Einzige, der hier deutlich macht, dass es vor allem um Empathie geht und weniger um Wortklauberei, ob die Bundesrepublik nun ein demokratischer Staat sein soll oder ist, ist wohl al bern. Ja und damals hat einen guten Kommentar geschrieben. Ansonsten frage ich mich, was mit Ihrer emotionalen Entwickung schief gelaufen ist. Vielleicht wurden Sie zu früh abgestillt, das ist ja in der Regel mein Generalverdacht.

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NEIN liebe @c.fabry
es geht nicht um Empathie. Empathie ohne Verstand richtet mehr Schaden als Nutzen an. Eben deshalb tauchte der Begriff des Gutmenschen auf, einem Naivling, der voller guter Absicht alles nur noch schlimmer macht.

Wer wirklich helfen will, in der Welt, der muss zuallererst selber stark sein und auch an sich denken. Wer nicht stark ist, wer nicht Wohlstand erwirtschaftet, der kann auch niemand anderem helfen, nicht mal sich selber. Unsere Wirtschaft ist kein Goldesel sondern ein hochsensibles Rennpferd.

In zweiter Linie muss er mit seinen Ressourcen haushalten. Auf jeden Deutschen kommen 100 Ausländer, von denen gut ein Drittel (also über 30) in Verhältnissen lebt, die aus deutscher Sicht eigentlich menschenunwürdig sind. 33 elende Ausländer auf jeden Deutschen. Die können wir weder alle hier herholen, noch können wir denen vor Ort allen helfen. Geht nicht. Wir müssen unsere Ressourcen denen zukommen lassen, die es am nötigsten haben, oder gerecht verteilen. Was tun wir aber:
Wir schmeißen im Durchschnitt 5000 Euro im Monat für sogenannte Flüchtlinge raus, die merkwürdiger Weise fast alles junge Männer sind, wohlgenährt, und Geld für Schlepper hatten (mehrere Tausend Euro in der Regel). Das sind nicht die, die unsere Hilfe am notwendigsten brauchen. Und von diesen 5000 Euro im Monat könnte man vor Ort, also zB. in Afrika 10 - 20 Menschen nicht nur durchfüttern, sondern eine Ausbildung ermöglichen.

Also, erst mal DENKEN, statt empathischen Aktionismus starten und nur Schaden anrichten und Geld verbrennen.

Okay, fast ein Blog geworden.

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Sag ich doch,
zu früh abgestillt.

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Schön, dass ich wieder mal herzlich lachen durfte.

Welche Ressourcen hat Deutschland?
Überwiegend zugekaufte.
Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt.
Woher kommt das Geld?
Von Ländern, die ihre Ressourcen an Deutschland weitergeben.
Sei es billige Arbeitskraft, übervorteilte Menschen dort, die "eigentlich" ganz normal, wie Du und ich leben wollen.
Die wollen nicht weg, die müssen, um vor Not und Elend zu flüchten.
Oder auch Bodenschätze, die möglichst billig "gestohlen" werden, um daraus dann "Zuhause" nutzen zu ziehen.

Dann gibt es jede Menge Deppen, die sich elitär und überlegen fühlen, ohne selbst etwas Tatsächliches für diese seelische Eigenstreicheleinheit getan oder geleistet haben.

Es stimmt, unsere Wirtschaft ist kein Goldesel, weil Gier und Eigennutz jedwede soziale Ader unterdrücken.
Ist auch im eigenen Land so.
Einige Wenige haben "Alles" und die breite Masse hat nix, oder sehr wenig, oder strebt nach mehr, mehr, mehr, ohne wirklich zu wissen, wofür.
Statt nun einen Hauch von Solidarität zu entwickeln, wird lieber neidvoll auf den Nachbarteller gekuckt und ängstlich die eigenen (nicht vorhandenen) "Ressourcen" beschützt.

Nun weiß ich natürlich, dass dieser Beitrag so sinnvoll für den Bloginhaber wie eine Praline auf einem sauren Hering ist, "aber es muss doch noch gesagt werden dürfen" oder so ähnliches Pegidaargument.

Ich seh schon, ich werd wie Ihr. *würg*

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Dass Deutschland reich wäre
ist eine Schimäre. Pure Regierungspropaganda. Beim BIP pro Kopf liegen wir im Mittelfeld. Bei den Eigentumsverhältnissen in der Bevölkerung sind wir das Schlusslicht Europas, noch hinter Polen und Tschechei. Auch die Fixkosten sind hier höher als in jedem anderen europäischen Land. 20 Prozent der Deutschen haben die Armutsgrenze unterschritten.

Solidarität ist ein linkslinker Kampfbegriff. Echte Solidarität beruht auf Gegenseitigkeit in einer Solidargemeinschaft. Wer zu einer Solidargemeinschaft gehören will, der muss auch etwas dafür tun und dafür geben. Grenzenlose Solidarität ist unmöglich, da - wie Stinkstiefel schon ausführte, auf jeden Deutschen weltweit ca. 100 Ausländer kommen. Und die meisten von denen scheißen auf uns.

Wir haben begrenzte Mittel und sollten diese so sinnvoll wie möglich einsetzen und verteilen. Dass wir bei uns Flüchtlinge für im Schnitt 5000 Euro pro Kopf und Monat zwangsintegrieren wollen, ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern ein Tritt in die Fresse von Millionen Menschen in der Welt, die echte Not leiden und kein Geld für Schlepper haben, wie diese meist aus Mittel- und Oberschicht stammenden jungen Männer, die uns hier als Flüchtlinge untergejubelt werden.

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Und was hat diese rechtslastige Werbung für Abgrenzung mit meinem Text zu tun?

Wo bleibt der Hinweis auf "Ressourcen", die beschützt werden müssen, obwohl sie doch gar nicht vorhanden sind?

Und:
Warum sollen die Ausländer nicht auf uns scheißen, wenn wir doch genauso auf die Ausländer scheißen sollen, laut Deinem Text?

"WIR" haben begrenzte Mittel?
WER ist "wir"?

Die internationalen Konzerne?

Wohl kaum.

Verantwortungslose Heuschreckenschwärme, die im Vierteljahrestakt Erfolg messen, Substanz absaugen und Unternehmen kaputtgehen lassen, wenn sie sie abgefressen haben?

Genauso wenig.

Regierungen die sich nicht um Recht und Ordnung scheißen?

Auch nicht.

Also, wer ist "wir"?

Viel Blablabla und Abgrenzung und wenig Verständnis, geschweige denn von Argumentation hier zu lesen.

Ich warte wirklich auf einen Angriff Ausserirdischer um zu sehen, wie viel "Ausland" bei der Erdbevölkerung dann noch Beständigkeit hat.

*hirnbatsch*

Und dann noch dieser Widerspruch in sich.
Zu uns kommen Menschen aus der Mittel- und Oberschicht, die aber plötzlich, weil sie in Deutschland sind, alle überwiegend Verbrecher werden.
Andererseits darf ich darüber lesen, dass überwiegend arme und aussortierte Menschen zu uns kommen, die es in ihrem Heimatland zu nix gebracht haben.

Ja was jetzt nun?

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Ich werbe für Vernunft,
Abgrenzung ist ein Teil davon. Ohne Abgrenzung gibt es keine Individualität und kein Eigentum. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit funktionieren überhaupt nur innerhalb von Nationalstaaten. Wer sollte das zukünftig garantieren, würde man auf "Abgrenzung" verzichten. Die UNO?

Mit Ressourcen sind nicht automatisch Bodenschätze gemeint. Ressourcen sind die Mittel, die einem zur Verfügung stehen. Unsere Ressourcen Hilfe zu leisten sind begrenzt.

Den internationalen Konzernen geht es teilweise gut, besser als den meisten Nationen, keine Frage. ABER:

Wie willst Du an deren Geld herankommen. Steuern? Die führen zu Kapitalflucht. Kein Kapital, kein mächtiger Konzern. Gesetzt den Fall, es gelänge ein weltweites Steuersystem einzurichten (zur Zeit Utopie), so dass Kapital und Unternehmen nicht mehr flüchten können, dann würden Steuern immer noch die Produktivität der Konzerne beeinträchtigen. Wenn man keine Gewinne erwirtschaften kann, dann investiert man auch nicht, dann arbeitet man nicht hart, dann erfindet man nicht. Daran ist der Sozialismus gescheitert.

Zu Deinem letzten Satz: Das mit den aussortierten Menschen ist rechte Polemik. Ich habe sowas niemals behauptet. Wer zu uns als angeblicher Flüchtling kommt, der konnte mehrere Tausend Euro für Schlepper auftreiben. Das könnten selbst bei uns nur die wenigsten. In der Regel haben Familien des Mittelstandes alles Geld zusammengelegt, um ihren Ältesten die Reise nach Europa zu ermöglichen. Die flüchten nicht, denn das hieße ja, dass sie ihre Familien in der Gefahr zurücklassen. Das kann man wohl ausschließen. Und wenn nicht, dann sollte man sich nicht nur wegen der Kosten ernsthafte Gedanken machen, was man da ins Land lässt.

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Ja klar.
Steuern verhindern die Gewinne.

Trotzdem müssen Infrastruktur und Gesundheitsvorsorge und Bildung funktionieren.
Nur nicht durch Steuern.

Wie denn dann?

Übrigens sind unsere Ressourcen begrenzt, weil wir selbst dies so wollen.
Kapitalertragssteuer von 25%?
Selbst die nur ETWAS besser verdienenden Angestellten zahlen mehr Steuern.

Gerechtigkeit?
Nö.
Besser Abgrenzung.

Selbst Deine Aussage mit dem Sozialismus stimmt nicht.
Die DDR war an zwanzigster Stelle im globalen Geschehen an Wirtschaftsmacht.
Zwanzigste Stelle, für dieses kleine Land?
Nicht schlecht.
Nur haperte es halt wie immer und überall, an der Gier derjenigen, die die Macht hatten.
Der Sozialismus war eine Farce.
So wie die soziale Marktwirtschaft spätestens seit Schröder.

Vorgemacht haben uns dies die Briten in den 80ern.
Die Amis sind nachgezogen, was die reine Kapitalismuslehre betrifft und seitdem ist die Kacke am Dampfen.

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Ich will mich nicht einmischen
in Euren Austausch von Klischees, nur mal was von Wirtschaftsmacht. Ich nehme an, Du meinst damit den Anteil an der Weltwirtschaft. Da ist zur Zeit Indien an dritter Stelle, Mexico an 10. Stelle. Bis 1989 war die Anzahl der Länder, die überhaupt daran teilhatten, noch sehr gering. Platz 20 ist da lächerlich. Entscheidend ist doch auch die Frage, wo man stehen KÖNNTE, mit vernünftiger Wirtschaftspolitik, und nicht wo man trotz unfähiger Politiker und nicht funktionierender Systeme steht, weil die Bevölkerung fleißig und produktiv ist.

Wenn man die Steuern erhöht, verringert man die Steuereinnahmen. Es erfordert multikausales Denken, das zu verstehen, deshalb werden es die Sozis wohl nie begreifen. Kapital, Unternehmen und auch Fachkräfte/Leistungsträger siedeln sich dort an, wo die geringsten Steuern gezahlt werden. Und das sind oftmals die wohlhabendsten Länder. Die USA gehörten einst dazu, bevor sie von Obama zugrunde gerichtet wurden. Wollen ist nicht Können und Gerechtigkeit ist nur ein Traum.

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